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Alt 16.10.2010, 15:59   #3031 (Permalink)
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Standard anderes Forum, ähnliches Problem...

diesen Beitrag hier habe ich im Forum "010017 drastische Preiserhöhung" gepostet....


"Hi Verena, wenn man das liest könnte man meinen, daß die cbc Anbieter nur dadurch überleben können, daß halt doch nicht alle Kunden ständig die Tarife vor jedem Anruf penibelst genau kontrollieren. In der Theorie ist es sehr einfach nicht auf schwarze Schafe reinzufallen, aber dieses 'Geschäftsmodell' zielt darauf ab, den Kunden sagen wir mal 'auszutricksen'. Die cbc-Anbieter vergessen dabei, dass sie sich mittelfristig selber das Wasser abgraben...

LG

P.S. ...ich benutze dieses Forum hier nur, um mich mit den anderen 01056 Opfern zu organisieren. Nur ein weiterer Hinweis darauf, dass cbc Müll ist. Der Hinweise auf seriöse cbc Anbieter ist seit PM2 auch hinfällig...."
Fred Varz ist offline   Mit Zitat antworten An Facebook senden
Alt 16.10.2010, 16:26   #3032 (Permalink)
spammemad
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Hallo Fred,

den CbC-Anbietern ist es anscheinend egal, ob die sich eventuell das Wasser selbst abgraben. Die sehen sowieso langsam ihre Felle wegschwimmen.

Aber gegen Trickserei und besonders gegen die Canyon-Tarife mancher Anbieter kann man sich wehren: 01011 und 010011(Ventelo)????

Darum kann man auch ruhig weiterhin CbC benutzen - solange es das noch gibt.

FG
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Alt 16.10.2010, 17:54   #3033 (Permalink)
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Die im Referentenentwurf zum TKG vorgesehene Ermächtigung der Bundesnetzagentur zu Vorgaben zur Verbesserung der Transparenz der Informationen für die Verbraucher im Telekommunikationsmarkt (Preisansagepflicht bei CbC) steht im Zusammenhang mit der Umsetzung der EU-richtlinie, hat also bis Ende Mai 2011 zu erfolgen; s.

http://zip-online.de/a0eb93fd07cb8b58e02ed30978da53d8

Diese Vorgaben wurden bzw. werden erforderlich, weil das Verhalten von PM²/arcinum die Annahme des Bundesrates (BT-Drs. 15/5213, Anlage 2; S. 35 nebst Gegenäußerung der Bundesregierung, Anlage 3 S. 40), bei Call-by-Call-Gesprächen könne angesichts der niedrigen Endkundenpreise von einem geringen Missbrauchspotenzial ausgegangen werden (s. Empfehlungen der Ausschüsse vom 7.3.2005; BR-Drs. 92/1/05, S. 18; Vander, NJW 2007, 2580/2582), widerlegt hat.

Wie aus den Äußerungen der im Bundestag vertretenen Parteien hervorgeht, ist dafür das Verhalten von PM2/arcinum ausschlaggebend,

s. www.billiger-telefonieren/parteiuebergreifende-eingkeit-alle-wollen-Tarifansagepflicht

„...Der Fall „01056/PM2“ hat deutlich gemacht, dass wir unterschätzt haben, wie versucht wird, Verbraucher abzuzocken...“

(s. a. Badische Zeitung vom 22.09.2010)

Um so erstaunlicher ist, dass sich der ehemalige Pressesprecher und jetzige Geschäftsführer der PM2/arcinum, Herr Boberschmidt, in dem Interview des „telespiegel“ vom 17.08.2010 nicht zu einer Abkehr von der zweifelhaften Geschäftspolitik bekannt hat, sondern auch noch darauf besteht, dass „die berechtigten Forderungen von dem mit unserem Forderungsmanagement beauftragten Dienstleister behandelt werden“.

Bei einem derartigen Mangel an Einsichtsfähigkeit wird es wohl mit der im gleichen Interview geäußerte Zuversicht, „mit der Neuaufstellung in Kürze wieder zu den Topanbietern zu gehören“ nichts werden.

Jedenfalls möchte ich die "01056" nicht mehr irgendwo gelistet sehen.


Shogun ist offline   Mit Zitat antworten An Facebook senden
Alt 16.10.2010, 19:33   #3034 (Permalink)
spammemad
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Hallo,

es würde wahrscheinlich kein Politiker diese bemerkenswerte Flucht nach vorne antreten, wenn diese EU-Richtlinie nicht umgesetzt werden müsste. Für meinen Geschmack kommt diese Pseudo-Einsicht der politisch Verantwortlichen mal wieder viel zu spät.

Und PM²/Arcinum ist anscheinend vollkommen schmerzfrei, darum kann ich deren unverfrorene Stellungnahmen auch nicht erstaunlich finden.

Ansonsten stimme ich Shogun zu: PM²/Arcinum sollte meines Erachtens gerne - je früher, je besser - in irgendeiner unermesslich tiefen Versenkung verschwinden.

FG
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Alt 16.10.2010, 21:54   #3035 (Permalink)
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Hallo Leute,

ich bin auch eine Geschädigte. Die ursprüngliche Forderung beträgt über 300 EUR, nun auf über 400 EUR.
Der internationale Preis im betreffenden Zeitraum (Okt. - Nov. 2009) war um ca. 8.000% und 9000% gegenüber dem August erhöht.
Nach Einwendung kam eine Mahnung. Dagegen ein Widerspruch nach Muster, gleichzeitig eine Zahlung eines „regulären“ Tarifs.
Danach kommen sämtliche Mahnprodukte aus aCS.

Kann Jemand bes. Erfahrener Vorschläge geben, wie soll man eine Anfechtung wg. Täuschung nach einer Teilzahlung formulieren?

Dank im Voraus!

FG
Formin
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Alt 17.10.2010, 01:15   #3036 (Permalink)
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Böse

Zitat:
Zitat von Formin Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

ich bin auch eine Geschädigte. Die ursprüngliche Forderung beträgt über 300 EUR, nun auf über 400 EUR.
Der internationale Preis im betreffenden Zeitraum (Okt. - Nov. 2009) war um ca. 8.000% und 9000% gegenüber dem August erhöht.
Nach Einwendung kam eine Mahnung. Dagegen ein Widerspruch nach Muster, gleichzeitig eine Zahlung eines „regulären“ Tarifs.
Danach kommen sämtliche Mahnprodukte aus aCS.

Kann Jemand bes. Erfahrener Vorschläge geben, wie soll man eine Anfechtung wg. Täuschung nach einer Teilzahlung formulieren?

Dank im Voraus!

FG
Formin

Hallo Formin,

laß Dich von acs nicht beeindrucken. Bleibe hier im Forum am Ball, hier erfährst Du alles was Du wissen mußt. Blättere mal ein paar Seiten zurück.

Gruß Micki
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Alt 17.10.2010, 17:46   #3037 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Formin Beitrag anzeigen

Kann Jemand bes. Erfahrener Vorschläge geben, wie soll man eine Anfechtung wg. Täuschung nach einer Teilzahlung formulieren?

Dank im Voraus!

FG
Formin
Hallo Formin,

heisst das, Du hast bereits einen Teil bezahlt? Das könnte dann als Anerkennung der Forderung gewertet werden, und eine Anfechtung wegen Täuschung wäre dann schwierig (unmöglich?).

Vorformulierte Anfechtungsschreiben sind im Forum bereits gepostet worden (siehe z.B. 01056 Abzocke) und lassen sich über die Such-Funktion finden.

Beste Grüße

scafy

Geändert von scafy78 (17.10.2010 um 17:50 Uhr)
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Alt 17.10.2010, 21:28   #3038 (Permalink)
spammemad
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Zitat:
Zitat von Formin Beitrag anzeigen
(...)
Kann Jemand bes. Erfahrener Vorschläge geben, wie soll man eine Anfechtung wg. Täuschung nach einer Teilzahlung formulieren?
Hallo Formin,

konkrete Vorschläge zu einem aktuellen rechtlichen Problem könnten hier als Rechtsberatung gewertet werden, so etwas dürfen aber nur Anwälte oder die Verbraucherzentralen.

Darum können hier nur persönliche Erfahrungen oder allgemeine Erläuterungen veröffentlicht werden. Du musst ganz allein entscheiden, was für Dich wohl das Beste sein wird.

Eine Anfechtung wegen (arglistiger) Täuschung hat erst einmal mit irgendwelchen Teilzahlungen gar nichts zu tun. Man kann eine Forderung auch bezahlen und dann erst anfechten - z.B. wenn man erst später bemerkt, dass man getäuscht wurde. In dem Fall muss/kann man den bezahlten Betrag dann eventuell zurück fordern.

Eine Teilzahlung - besonders ohne nachweisliche Angabe vom Verwendungszweck - kann darum erst nach einem Widerspruch oder einer Anfechtung wirklich schädlich sein.

Wenn man die Dienstleistungen von einem CbC-Anbieter nur genutzt hat, weil der Anbieter bewusst bei durchschnittlichen Kunden eine Vorstellung bewirkt hatte, die mit den wirklichen Verhältnissen nicht übereinstimmt (meines Erachtens war das bei PM² vergangenen Herbst so), können die zugrunde liegenden Verträge wegen arglistiger Täuschung angefochten werden. Ob man eventuell den ganzen Rechnungsbetrag oder nur einen Teil davon oder gar nichts bezahlt hat, spielt dabei keine Rolle. Informationen dazu: Anfechtung nach § 123 BGB

FG
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Alt 20.10.2010, 12:35   #3039 (Permalink)
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Standard Rückgabe des Mandats an PM2

Ich hatte vor einiger Zeit das Forum informiert, dass ich am 01.09. eine Beschwerde an den BDIU abgeschickt hatte. Endlich erhielt ich jetzt eine Rückantwort mit zweiseitiger Abhandlung von acs über eine angebliche Rechtmäßigkeit aller Forderungen, aber mit der letztendlichen Feststellung, dass das Mandat an den Auftraggeber PM2 zurückgegeben wurde.

Ich danke spammemad für seine Hinweise und bin also offensichtlich diesen Schwachsinn seitens acs los.

Was mich allerdings an der durchaus sachlichen Ausführung seitens BDIU wundert ist, dass der Verband von sich aus nicht acs informiert und diese auffordert, sämtliche noch anstehenden Mandate von PM2 zurückzugeben, da sich ja mit Sicherheit infolge der zahlreichen Beschwerden im Fall PM2/acs irgendetwas faul sein muß. Auch dürfte den Leuten im BDIU bekannt sein, dass PM2 aus allseits bekannten Gründen neu firmiert hat und von sich aus eine besseres Leben und Handeln verspricht. Komisch!

Ob sich da der neugegründete call-by-call-Anbieter sich noch einmal an seine vergangenen Sünden erinnern will und sogar rückfällig wird, oder ist der PM2-Laden noch handlungsfähig?

Ich grüße Euch alle im Forum, James
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Alt 20.10.2010, 13:07   #3040 (Permalink)
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Registriert seit: 10.12.2009
Beiträge: 31
Standard

Zitat:
Zitat von James Beitrag anzeigen
Ich hatte vor einiger Zeit das Forum informiert, dass ich am 01.09. eine Beschwerde an den BDIU abgeschickt hatte. Endlich erhielt ich jetzt eine Rückantwort mit zweiseitiger Abhandlung von acs über eine angebliche Rechtmäßigkeit aller Forderungen, aber mit der letztendlichen Feststellung, dass das Mandat an den Auftraggeber PM2 zurückgegeben wurde.

Ich danke spammemad für seine Hinweise und bin also offensichtlich diesen Schwachsinn seitens acs los.

Was mich allerdings an der durchaus sachlichen Ausführung seitens BDIU wundert ist, dass der Verband von sich aus nicht acs informiert und diese auffordert, sämtliche noch anstehenden Mandate von PM2 zurückzugeben, da sich ja mit Sicherheit infolge der zahlreichen Beschwerden im Fall PM2/acs irgendetwas faul sein muß. Auch dürfte den Leuten im BDIU bekannt sein, dass PM2 aus allseits bekannten Gründen neu firmiert hat und von sich aus eine besseres Leben und Handeln verspricht. Komisch!

Ob sich da der neugegründete call-by-call-Anbieter sich noch einmal an seine vergangenen Sünden erinnern will und sogar rückfällig wird, oder ist der PM2-Laden noch handlungsfähig?

Ich grüße Euch alle im Forum, James
Hallo James,

da ist gar nichts komisch dran. Die kommen alle aus der gleichen Branche und kennen das Geschäft. Nur wenn ein einzelner gegen das unrechtliche Treiben Einspruch einlegt, wird man auch nur für diesen Einzelfall in Aktion treten. Eine pauschale Zurücknahme, auch wenn sie empfohlen wird, wird man (ACS)nicht nachkommen, denn solche Einsprüche kommen nur in geringer Anzahl, aber die Menge an Personen, die man weiterhin terrorisieren kann und nach Erfahrungswerten zur Zahlung bewegen kann überwiegt bei weitem den Aufwand hin-und wieder sich mit einzelnen Einsprüchen zu beschäftigen.
Hier gibt es keine Moral, noch eine menschliche Vernunft. Es wird nur in Zahlen gerechnet, was betriebswirtschaftlich noch Sinn macht und welche Vorteile überwiegen. Gesetz und Recht sind für diese Sorte von Mensch nur hinderlich, solange es sie nicht selbst betrifft. Leider stirbt diese Spezies wohl nie aus.


Gruss

Nordlicht
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