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Alt 17.12.2009, 19:58   #871 (Permalink)
TrapperKeeper
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Heute kam die nächste Rechnung, 346 Euro ohne Mwst, frohe Weihnachten, statt nem Plasma TV ein paar Stunden Luxusgequassel
Hoffe das der Teufel die Pm2 Geschäftsleute holt wen sie tot sind und auffrisst......
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Alt 17.12.2009, 20:24   #872 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von spammemad Beitrag anzeigen
Hallo CodeName87, in dem Brief sehe ich keine Frage, die Beantwortet werden könnte.

Allgemein wird bei derartigen Informationen lediglich um eine Bestätigung des Eingangs gebeten, als Nachweis für durch solche Schreiben ausgelöste Fristen. Fristsetzung für eine Stellungnahme oder "Beantwortung" ist hier entbehrlich, weil mit einer fruchtlos verstreichenden Frist keine Rechtsfolgen verbunden sind. Aber der Widerspruch erfüllt gegenüber der Telekom seinen Zweck.

Die PM² muss aber unbedingt einen entsprechenden Widerspruch erhalten. Möglichst per Gerichtsvollzieher mit Zustellungsurkunde. Dann kann man sich auch die Floskel mit der Empfangsbestätigung sparen, die bekommt man dann ja auf jeden Fall.

MfG
Naja gefragt habe ich nichts klar, aber eine technische Prüfung verlangt, mit der sie mir erstmal mein Telefonat nachweisen sollen.
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Alt 17.12.2009, 20:35   #873 (Permalink)
spammemad
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Zitat:
Zitat von CodeName87 Beitrag anzeigen
Naja gefragt habe ich nichts klar, aber eine technische Prüfung verlangt, mit der sie mir erstmal mein Telefonat nachweisen sollen.
Die Telekom macht hier nur (unfreiwillig) das Inkasso, die technische Prüfung muss von der PM² GmbH verlangt werden. Auch ein Widerspruch richtet sich genau genommen nicht gegen die Telekom, sondern gegen PM². Die Telekom muss von der Beanstandung lediglich informiert werden.

Wenn PM² nicht innerhalb von acht Wochen nach der Rechnungsstellung nachweislich einen Widerspruch erhalten wird, werden auch diese fragwürdigen Forderungen rechtskräftig.

MfG
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Alt 17.12.2009, 21:04   #874 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von spammemad Beitrag anzeigen
Die Telekom macht hier nur (unfreiwillig) das Inkasso, die technische Prüfung muss von der PM² GmbH verlangt werden. Auch ein Widerspruch richtet sich genau genommen nicht gegen die Telekom, sondern gegen PM². Die Telekom muss von der Beanstandung lediglich informiert werden.

Wenn PM² nicht innerhalb von acht Wochen nach der Rechnungsstellung nachweislich einen Widerspruch erhalten wird, werden auch diese fragwürdigen Forderungen rechtskräftig.

MfG
Den Brief, den ich dir da kopiert habe, ging an PM2 und es steht drin "Hiermit erhebe ich Einwendungen gegen diese Rechnungsposten."
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Alt 17.12.2009, 21:07   #875 (Permalink)
Schlossgeist
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Habe soeben ein längeres Informationsgespräch mit 08003301000 Telekom
Hotline ,bezüglich der Stornierung von Rechnungen/Teilrechnungen,
geführt.Wenn man Rechnungsbeträge wirklich dauerhaft,für immer,
stornieren lassen will,muss vom Telekom-Mitarbeiter/in unbedingt die
SPERRE "E" gesetzt werden.Nur dann kann man sicher sein,dass der
entsprechende Betrag nicht abgebucht wird.(Natürlich nur beim Lastschriftverfahren.)
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Alt 17.12.2009, 22:11   #876 (Permalink)
spammemad
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Zitat:
Zitat von CodeName87 Beitrag anzeigen
Den Brief, den ich dir da kopiert habe, ging an PM2 und es steht drin "Hiermit erhebe ich Einwendungen gegen diese Rechnungsposten."
Oh, Entschuldigung, das hatte ich nicht aufmerksam genug gelesen.

Nach meiner Auffassung muss Pm² hier aber nicht zwingend ein Prüfprotokoll vorlegen.

Zitat:
Zitat von CodeName87 Beitrag anzeigen
...
in oben aufgeführter Telefonrechnung werden mir Verbindungsentgelte in Rechnung gestellt, die ich nicht nachvollziehen kann.

Es handelt sich dabei um Verbindungsentgelte für Verbindungen, die zu den u.g. Telefonnummern bestanden haben sollen:
...
Die verwendete Formulierung bezieht sich eindeutig auf die Entgelte (den teuren Tarif), statt auf das Verbindungsaufkommen (die Menge oder Verbindungen überhaupt). Und "Im Falle der Beanstandung hat der Anbieter ... eine technische Prüfung durchzuführen, es sei denn, die Beanstandung ist nachweislich nicht auf einen technischen Mangel zurückzuführen." (§ 45i TKG)

Nach einer Beanstandung der Entgelte (quasi der Tarife und nicht der Dauer/Anzahl der Gespräche) darf PM² den austehenden Betrag nicht mehr mahnen oder Inkasso-Büros mit dem Eintreiben dieser Forderung beauftragen. PM² muss sich um eine außergerichtliche Klärung des Sachverhaltes bemühen oder ein gerichtliches Mahnverfahren beantragen. Verzugsfolgen (in erster Linie Zinsen) werden aber nicht gehemmt und die technische Prüfung muss nicht stattfinden.

PM² kann zwar immer ein gerichtliches Mahnverfahren beantragen. Aber wenn dem widersprochen wird, kann dann hier (nur wenn es gut läuft) gerichtlich eine mögliche arglistige Täuschung oder/und Wucher festgestellt werden. Wenn es nicht gut laufen sollte (Anwalt mäßig begabt, Richter unmutig, etc.) wird die ganze Forderung von PM² rechtskräftig. Wenn die technische Prüfung notwendig war, kann ohne Vorlage des Protokolls immer nur ein Entgelt verlangt werden, das sich aus dem durchschnittlichen Entgelt der vorangegangenen Monate errechnet. Quasi Schadensbegrenzung, gute Versicherung.

Strategisch günstiger (das hatten Paoblo und Gerry auch bereits mal angemerkt) ist es also, wenn ausdrücklich nur das Verbindungsaufkommen beanstandet wird. Wenn es zu einer Klage kommen sollte, kann man dann noch nachlegen. PM² kann dann aber ohne technische Prüfung keinesfalls die exorbitant hohen Entgelte verlangen.

Aber vielleicht wird PM², wie etliche andere dubiose Firmen auch, nur Drohungen versenden und tatsächlich niemals vor Gericht ziehen. Da kann man derzeit nur abwarten.

Ich denke, PM² hat bereits von vielen unaufmerksamen oder ängstlichen Kunden reichlich Geld in seine Kassen gespült bekommen. Für alle denkbaren angenommenen Fälle kommen da immer ehrfurchtgebietende Summen zusammen. Aber ob PM² trotzdem noch das Risiko, das Gerichtsprozessen naturgemäß anhaftet, eingehen wird, kann leider niemand voraussagen.

Freundliche Grüße

Geändert von spammemad (18.12.2009 um 06:26 Uhr) Grund: müde, aber sehr ...
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Alt 17.12.2009, 22:17   #877 (Permalink)
spammemad
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Zitat:
Zitat von TrapperKeeper Beitrag anzeigen
...
Hoffe das der Teufel die Pm2 Geschäftsleute holt wen sie tot sind und auffrisst......
Von mir aus kann er die ruhig sofort holen, warum denn so lange warten?
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Alt 18.12.2009, 01:43   #878 (Permalink)
vicky-li
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SCHOCK!!!
5,42 Euro je Minute nach Moskau!!!
statt 0,012!!!
o mein Gott, ich will garnicht denken, was kommt!!! einige Stunden Telefongespräche mit meiner Mama... wäre ich lieber zum quatchen nach Moskau geflogen... oder mit Taxi gefahren... wird bestimmt billiger...
400.- Abbuchung für Oktober storniert, kommt noch November und Dezember...
kann nicht schlafen, echt

danke SPAMMEMAD und alle anderen für nutzliche Tipps, morgen schicke Wiederspruch...
bin momentan sprachlos...
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Alt 18.12.2009, 08:39   #879 (Permalink)
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Auch bei uns kamen letzten und diesen Monat Rechnungen von PM2 in Höhe von knapp 120 Euro, was im Vergleich zu einigen hier recht gering ist. Da stellt sich mir die Frage ob man nicht lieber doch zähneknirschend zahlt und in Zukunft auf Call by Call verzichtet und es als Lehre ansieht oder ob man sich einen müßigen Weg aussucht, wo die Erfolgsaussichten eher gering sind und wo zu befürchten ist, dass die Kosten um noch einiges höher ausfallen werden.
blackbox ist offline   Mit Zitat antworten An Facebook senden
Alt 18.12.2009, 09:41   #880 (Permalink)
spammemad
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Zitat:
Zitat von blackbox Beitrag anzeigen
Auch bei uns kamen letzten und diesen Monat Rechnungen von PM2 in Höhe von knapp 120 Euro, was im Vergleich zu einigen hier recht gering ist. Da stellt sich mir die Frage ob man nicht lieber doch zähneknirschend zahlt und in Zukunft auf Call by Call verzichtet und es als Lehre ansieht oder ob man sich einen müßigen Weg aussucht, wo die Erfolgsaussichten eher gering sind und wo zu befürchten ist, dass die Kosten um noch einiges höher ausfallen werden.
Einen ordentlichen Widerspruch zu schreiben und mehrfach auszudrucken bzw. Kopieren und dann via Gerichtsvollzieher mit Zustellungsurkunde der PM² GmbH zu senden, ist fraglos mit Aufwand und mit Kosten verbunden. Ab welchem Rechnungsbetrag sich das "lohnen" - und dabei muss unterschieden werden zwischen rein ökonomischer Betrachtungsweise und dem evtl. verletzten Rechtsempfinden und den darus resultierenden ideellen Werten - könnte, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Aber 120,- EUR verdienen einige Leute nicht mal mit einem ganzen Tag schwerer Arbeit. Und je mehr Leute PM² aus Nachlässigkeit, Dummheit, Faulheit oder wegen schlechtem Verhältnis von Aufwand zu Ertrag deren dreiste Forderung bezahlen, desto besser fährt PM² dabei. Sicher auch ein leuchtendes Vorbild für andere Telekommunikationsdienstleister. Gegen solche Machenschaften muss man sich schon aus Prinzip wehren.

Für ein besseres Verständnis: Ich bin selbst nicht von dieser Abzocke betroffen, ich habe gar keinen (privaten) Festnetzanschluss. Aber einen Arbeitskollegen hat es voll erwischt. Bisher 450,- Euro und die Rechnung für Januar steht noch aus. Der Kollege arbeitet hart um sich und seine Frau und seine beiden Kinder durchzubringen, heutzutage bleibt den meisten nicht viel Geld über. Also werden Gespräche mit der Verwandschaft in Russland als call-by-call geführt, weil billiger. Seine Frau hat nach der ersten Rechnung stundenlang geweint, Weihnachten ist mehr oder weniger gelaufen, Halleluja PM².

Viele der PM²-Kunden sind aus dem Ausland, alle haben wenig Geld zur Verfügung, eine großer Teil ist im Briefeschreiben nicht geübt und hat gar keine juristischen Kenntnisse. Ein Schelm, wer behauptet, dass hätte man bei PM² nicht wissen müssen. Das ist ein weiterer Baustein in dem bemerkenswert perfiden Vorgehen der PM². Dagegen vorzugehen braucht es also nicht mal einen gewissen Sportsgeist, das ist eine Frage des sozialen Verhaltens.

Ansonsten zahle halt zähneknirschend, aber jammere dann nicht öffentlich 'rum. Schäm dich still, mitleid kann ich dann keinesfalls empfinden.

Freundliche Grüße
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