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#1 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.06.2010
Beiträge: 5
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Es ist wichtig das Geschäftskonzept der Call-by-Call Unternehmen zu verstehen - man möchte meinen Sie verdienen an kurzfristigen Gebührenänderungen.
Tja, ich konnte nicht nachweisen, obwohl ich vor jedem Call die Gebühren kontrolliert habe, dass mich der Provider betrogen hat, damit habe ich den Prozess verloren. Pech! Stellt euch mal folgende Situation vor: ich sage vor Gericht "Die Minute hat in dem Zeitraum 0,1 EUR gekostet". Der Provider sagt "die Minute hat in dem Zeitraum 1,5 gekostet." Damit ist der Provider im Recht. Warum? Weil ich den Minutenpreis nicht nachweisen kann. Jetzt fragt ihr euch: und der Provider? Er wahrscheinlich auch nicht, allerdings legte er eine Liste mit den Tarifen vom Zeitpunkt X vor. Ja, das ist doch genial. Allzuoft entscheiden die Gerichte für die Unternehmen. Tja, vielleicht sind Sendungen wie Akte010 oder Fass ohne Boden die bessere Alternative als der Weg zum Gericht. Im Namen des Volkes! |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ich wünsche Dir, dass Du nunmehr beim nächsten Mal alles richtig machst und den Prozess gewinnst. FG |
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#3 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.06.2010
Beiträge: 5
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Sehr sachlich kommentiert spammemad.
Hmm - meine Ausführung ist, wie soll ich sagen - stark verkürzt und einfach dargestellt, viel zu einfach für deine Analyse. Die Urteilsbegründung wollte ich nicht posten. Zeugen gab es (allerdings nur für bestimmte Zeiträume) , Beweise auch - in Form von Archivdaten. Eine simple Auflistung von Zahlen der Klägerin (Tarifen in dem Streitzeitraum) - ich hätte auch eine Tarifliste vorlegen können, nicht wahr? Die Klägerin mußte nicht mal belegen, dass Ihre Liste aus einem revisionssicheren System stammt. (!!!) Das ist doch wahnsinn! Dieses Unternehmen hat in 3-6 Monaten ihre Tarife x-mal geändert. Warum wurde der Betreiber nicht gefragt woher die Daten aus 2009 stammem? Hinhzufügen möchte ich noch, dass ich nach der Rechnungsstellung die Gebühren abzüglich des "Zuschlags" - also der zu viel abgerechneten Beträge überwiesen und auf den Fehler bei der Abrechnug hingewiesen habe. Pennyphone klagte nicht den Differenz- sondern den vollen Betrag ein. Auch dagegen musste ich mich wehren. Das ist nicht seriös. Lesson learnt - Justizia hat eine Binde und sieht die Wahrheit nicht call-by-call Unternehmen scheinen eine Lobby zu haben. Respekt! Und! Meine Werte-Vorstellung muss korrigiert werden - ach Spass - ich bleibe ein guter Mensch. . Ich hätte auch die Anwälte draufsetzen können - allerdings wurde der Fall zur Chefsache gemacht - das war blinde Ambition. He, he, he. Mir bekannte Rechtsanwälte sagten ich solle die Pille schlucken und nicht lange darüber nachdenken, dass mit dem Geld eventuell ein neuer Getränkehalter des Panamera(?) des Geschäftsführeres finaniziert wird. Leider habe ich ein besonders stark ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden Gute Nacht! Last Call |
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#4 (Permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Nach horrenden Rechnungen von Providern, die das Canyon-Tarifmodell (canyonartige Tarife = in der teuren Tariflandschaft sieht man gelegentlich tief eingeschnittene Lockvogelpreise) bevorzugen, ist es offenkundig NICHT empfehlenswert, bei einem Gerichtsprozess nur die Höhe von den Entgelten zu bemängeln.
Man kann aber auch anders vorgehen: 01011 und 010011(Ventelo)???? Freundliche Grüße |
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#5 (Permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 25.07.2010
Beiträge: 182
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Zitat:
Unser Problem ist hausgemacht. Wir informieren uns einfach zu wenig. Man muss sich nur die Zahl der Klicks in diesem Forum anschauen. Hier schaut man erst rein, wenn man reingefallen ist. Man sollte auch nicht davon ausgehen, dass es eine Vielzahl von Anbietern gibt. Diese Annahme ist schlichtweg FALSCH. Es gibt im Grunde genommen nur F Ü N F große Anbieter / Firmengruppen, die sich den Markt teilen. Diese fünf Anbieter verfügen über ca. vierzig ! Vorwahlnummern. Und Jeder hat so seine eigene Masche - oder um es in Ihren Worten zu sagen - GESCHÄFTSMODELL. Die Gruppe in der Leopoldstr., Düsseldorf bzw. Girmes-Kreuz in Kaarst - siehe meinen früheren Beitrag dazu. http://forum.billiger-telefonieren.de/3877-post44.html Dann die Fa. Ventolo mit ca. 10 - bis 11 Nummern. Auf der Telekomrechnung sieht man NICHT, mit welcher Ihrer Vorwahlen man telefoniert hat. Es dürfte also schwer sein, vor Gericht zu beweisen, welche Nummer man wann gerade warum gewählt hat. Ventolo klag auch wegen Kleinbeträgen unter 50 Euro - meist erfolgreich, wie mir ein vorliegendes Urteil zeigt. Dazu dann noch die erfolgreiche 01011, die von den Tipfehlern zur 010011 profitiert. Ein Super-Geschäft, wie man hier nachlesen kann. Lt. Bundesnetzagentur gehört diese Nummer einer TK plus KG (mit 5 Mitarbeitern). Würde mich schon interessieren, wer da Kommanditist und Komplementär ist. Scheinbar vermarkten Sie die Nummer über Ventolo - und es finden sich nirgendwo im Netz Hinweise auf den Tarif für diese Nummer. Lediglich auf Ihrer HP wird als Partner QSC angegeben - und da schließt sich der Kreis zu Ventolo. So wie es scheint, wurde aber diese Vorwahl jetzt aus dem Netz genommen. Beliebt ist auch, mit Super-Billigtarifen in ausländische Handynetze zu locken und bei Anrufen in das Festnetz des jeweiligen Anbieters zuzuschlagen - 100 x mehr, als der Wettbewerb verlangt. Ein Beispiel hier: vom dt. Festnetz zu kroatischem Handy Ich frage mich, warum hier der Verbraucherschutz nicht tätig wird. Oder unsere Wirtschaftsmagazine im Fernsehn - WISO z.B. Der einzige Weg, erfolgreich diese Typen abzuwehren, scheint der Vorschlag von spammemad zu sein. Kein Richter wird wohl unterstellen können, dass man bewusst mit dieser Vorwahl telefoniert hätte, wenn man sich über die wahren Kosten klar gewesen wäre. Ein Richter entscheidet nur über das, was man explizit beantragt - und auch beweisen kann. Die Einrede des IRRTUMs wäre zum Beispiel dadurch zu beweisen gewesen, hätte man Rechnungen mit einem günstigen Tarif des Anbieters vorlegen können. Dieser Ansatz sollte einem schon das Porto für ein Einschreiben mit Rückschein wert sein. |
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#6 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.06.2010
Beiträge: 5
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+ Telefonsparbuch.de + Pennyphone Call by Call / Nachrichten Tarifänderungen
Schaut mal - 277 mal an der Preisschraube gedreht. bei diesem Anbieter sind es nur 37 mal, dafür bis zu 1.464% - nach oben versteht sich. + Telefonsparbuch.de + 01095 Call by Call / Nachrichten Tarifänderungen |
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#7 (Permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo,
die Tarifgestaltung dieser Anbieter ist wohl nur mit dem Begriff "Canyon-Tarife" treffend zu beschreiben. Aber mir fallen da auch noch in anderer Hinsicht Abgründe auf ... Diese Anbieter verfügen über keine nennenswerten eigenen Leitungen und können darum (Weiterverkäufer) dauerhaft keine preiswerten Alternativen zu den großen Providern anbieten. Die können wohl nur mit Abzocken bestehen. Nur wenn viele Kunden sich (erfolgreich) wehren, müssen die ihr Geschäftsmodell vielleicht mal überdenken. Wahrscheinlich verschwinden die dann aber einfach in irgendeiner Versenkung, wo sie meines Erachtens auch hingehören. Der Anstand verbietet hier zu schreiben, was ich diesen Providern wünsche, aber ich wünsche allen Betroffenen viel Erfolg. Freundliche Grüße Geändert von spammemad (15.08.2010 um 21:58 Uhr) |
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