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Alt 13.02.2011, 23:05   #11 (Permalink)
spammemad
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Standard 010023

Hallo Phuc,

hier stimmt einiges einfach nicht:

- Die Kennzahl 010023 wird von billiger-telefonieren.de gar nicht mehr gelistet, schon seit März vergangenen Jahres. Diese Betreiberkennzahl kann man also auch nicht diesen Webseiten entnommen haben.

Eine Verwechselung kommt eigentlich auch nicht in Frage: Die Betreiberkennzahl 01023 (Versatel) wird bei billiger-telefonieren.de auch nicht für Call by Call gelistet. Deren CbC-Tarife sind absolut uninteressant und es erfolgt auch keine Tarifansage.

- Der DIAL 023 GmbH wurde am 18.02.2010 vom AG Frankfurt am Main eine vorläufige Insolvenzverwalterin bestellt, ab Mitte März 2010 konnte man mit der Kennzahl 010023 niemand mehr erreichen.

- Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat zum Aktenzeichen HRB 79601 am 26.04.2010, 12:00 Uhr bekannt gemacht: Veränderungen, 22.04.2010 - DIAL 023 GmbH, Frankfurt am Main, (Solmsstrasse 18, 60486 Frankfurt am Main). Die Gesellschaft ist aufgrund Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgelöst. (http://www.unternehmensregister.de)

- Diese Kennzahl wird erst seit dem 17.01.2011 von der 010023 GmbH (Trierer Str. 70-72, 53115 Bonn) wieder betrieben, die 010023 GmbH existiert erst seit dem 10.09.2010 (http://www.unternehmensregister.de). Die Domain 010023.net wurde am 04.10.2010 eingetragen (http://whois.domaintools.com/010023.net)

- Wenn man tatsächlich schon im Dezember vergangenen Jahres mit der 010023 wieder Gespräche führen konnte (was ich allerdings nicht glaube), hätte die 010023 damals (genauso wie heute) auch keine Tarifansage gehabt.

- 010023 verlangt "nur" 1,79 Euro/min für Gespräche ins Ausland. Selbst 40 Minuten telefonieren ergeben dann noch keine 88,- Euro.

- Ein Gespräch von 30 Minuten Dauer hätte für insgesamt 88,- Euro fast 3,- Euro/min kosten müssen, ab 2,- Euro/min ist aber eine Tarifansage verbindlich vorgeschrieben. Dann würde allerdings wohl jeder sofort auflegen.

- Die Telekom kann für die DIAL 023 GmbH keine Beträge mehr berechnen, weil es schon lange keine DIAL 023 GmbH mehr gibt. Es gibt darum auch keine Konten mehr, auf die die Telekom die Beträge dann überweisen könnte.

- Ein Widerspruch gegen eine Rechnung der DIAL 023 GmbH ist seit fast einem Jahr vollkommen unsinnig. Eine aufgelöste GmbH kann einen Widerspruch gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen, außerdem kann die keine Rechnungen stellen und auch gar kein Geld annehmen. Das Schreiben wird wahrscheinlich bald mit dem Vermerk "Unzustellbar" zurück kommen.

[Nachtrag/Berichtigung: Durch die Auflösung wird weder die Rechtspersönlichkeit noch die Handlungsfähigkeit der GmbH vernichtet. Die Gesellschaft existiert, bis ihre Eintragung im Handelsregister gelöscht wird. Die kann also auch noch Rechnungen stellen und Gelder annehmen. Aber die DIAL 023 GmbH hat ihren "normalen" Geschäftsbetrieb schon vor etwa einem Jahr eingestellt. Ob die auf einen Widerspruch noch antwortet ist also ungewiss.]

Zu den Fragen:

Einmal hier: Dial 023 - 010023 Abzocke

Über die Anbieter mit Tarifansage gibt es bisher keine Beschwerden. Dieses 20 bis 30 minütige Gespräch mit der Tarifansage ist wahrscheinlich über einen anderen Anbieter als 010023 erfolgt. Darum würde ich für den fraglichen Zeitraum von der Telekom einen Einzelverbindungsnachweis anfordern, wenn nicht schon einer vorliegt. Eventuell kann man das telefonisch machen, aber ich würde alle wichtigen Unterlagen grundsätzlich immer schriftlich anfordern.

Es gibt also die DIAL 023 GmbH seit dem 22.04.2010 nicht mehr und es gibt auch keinen Rechtsnachfolger. Außerdem können Forderungen aus Telekommunikationsdienstleistungen wegen dem Fernmeldegeheimnis nicht verkauft oder abgetreten werden (http://www.lawcommunity.de/volltext/210.html). Darum kann auch niemand in deren Namen Forderungen einklagen. Ein Inkasso für die DIAL 023 GmbH ist eigentlich nicht möglich.

Inkasso-Schreiben sind eigentlich immer nur dummdreistes Geschwätz. Wer sicher eine Forderung einklagen kann, macht das nämlich auch. Und zwar sofort. Außerdem ist bisher kein einziges Gerichtsurteil bekannt geworden, mit dem einem Inkassounternehmen nach einem berechtigten Widerspruch seine Forderung zuerkannt wurde. Drohmahndummfug darf man nicht ernst nehmen.

Der Forderung von dem Inkassounternehmen würde ich sofort per Einschreiben Rückschein vollumfänglich widersprechen. Gleichzeitig würde ich die Vorlage einer Inkassovollmacht (bezogen auf genau diese Forderung und im Original, keine Kopie) und eine Kopie der zugrunde liegenden Rechnung verlangen.

Und dann weitersehen. Wenn jemand tatsächlich ein Jahr, nachdem die DIAL 023 GmbH aufgelöst wurde, in deren Namen oder für deren Leistungen Geld fordert, würde ich sofort Strafanzeige erstatten.

Nicht zahlen, nicht einschüchtern lassen.

Freundliche Grüße

Geändert von spammemad (16.02.2011 um 01:07 Uhr) Grund: Nachtrag
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Alt 14.02.2011, 07:34   #12 (Permalink)
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Standard

Hallo,

ich habe die letzten beiden Beiträge von Phuc und spammemad in den bereits existenten 010023-Thread verschoben.

Was spammemad schreibt, ist vollkommen korrekt. Über unsere Seiten kann niemand die 010023 gefunden haben, ebensowenig wie andere völlig überteuerte Nummern wie die 01091 oder die 01018.

Gruß, Verena
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Alt 14.02.2011, 07:37   #13 (Permalink)
spammemad
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Standard 010023, DIAL 023 GmbH oder 010023 GmbH?

Ich habe nun von mehreren Telefonrechnungen aus diesem Jahr gelesen, in denen unter "Beträge anderer Anbieter" Entgelte von der DIAL 023 GmbH berechnet werden. Viele Kunden können sich diesen Rechnungsposten gar nicht erklären. Rückfragen sind unmöglich, man kann die DIAL 023 GmbH überhaupt nicht erreichen. Darum wird die Telekom dann überwiegend telefonisch gebeten, den fragwürdigen Betrag nicht abzubuchen, oder die Abbuchung wird widerrufen und die Rechnung wird dann um diesen Betrag gekürzt wieder überwiesen. Etwa vier Wochen später haben die Betroffenen dann ein Schreiben von der Deutsche Telemedien Inkasso GmbH im Briefkasten. Darin wird dieser Betrag zuzüglich phantastischer Inkassokosten gefordert, aber als Gläubiger wird dann eine 010023 GmbH genannt.

Die 010023 GmbH betreibt nun (wieder) die Kennzahl 010023, das ist eine CbC-Kennzahl, die kaum jemand (noch) kennt und die niemand, der sich auf deren Webseiten informiert hat, jemals wählen würde. Die 010023 GmbH ist, wie ihre "Schwesterfirma" 01018 GmbH, offenkundig ein Senkrechtstarter. Die 010023 GmbH kann für ihre ominösen Forderungen anscheinend noch nicht einmal eine ordentliche Rechnung in Auftrag geben oder schreiben, aber - quasi aus dem Stand - gleich ein Inkassounternehmen beauftragen. Bravo.

Zurück zur DIAL 023 GmbH, der war nämlich früher mal die Kennzahl 010023 zugeteilt. Die DIAL 023 GmbH wurde am 22.04.2010 aufgrund Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgelöst (www.unternehmensregister.de).

Durch die Auflösung wird weder die Rechtspersönlichkeit noch die Handlungsfähigkeit der GmbH vernichtet. Während der Auflösung existiert die Gesellschaft weiter. Die Gesellschafter können u.U. sogar die Fortsetzung der Gesellschaft beschließen (§ 728 BGB, §§ 60 ff. GmbH-Gesetz). Wegen dem sog. Sperrjahr (§ 73 Abs. 1 GmbHG) kann eine mögliche Löschung auch frühestens Ende April erfolgen.

Die DIAL 023 GmbH kann also auch jetzt noch offene Forderungen mahnen und dazu auch Inkassounternehmen beauftragen. Aber in einem Insolvenzverfahren werden in aller Regel als erstes alle ausstehenden Forderungen beigetrieben, weil ein Insolvenzverwalter den gesetzlichen Auftrag hat, das Vermögen des Schuldners zu sichern und zu erhalten. Und der DIAL 023 GmbH wurde schon am 18.02.2010 vom AG Frankfurt am Main eine vorläufige Insolvenzverwalterin bestellt.

Die Telekom muss hingegen für andere Anbieter nicht mahnen und tut das bekanntlich auch nicht. Die Telekom muss ebenso kein weiteres Mal versuchen, für andere Anbieter Beträge einzuziehen und versucht das bekanntlich auch nie (§ 21, Abs. 2, Nr. 7. TKG). Trotzdem werden auf jüngeren Rechnungen der Telekom auch Entgelte für die DIAL 023 GmbH berechnet.

Da muss man sich doch fragen, wer von der Telekom für was (offene Entgeltforderungen aus dem vergangenen Jahr?) im Namen von der DIAL 023 GmbH den Einzug verlangt hatte. Forderungen von der DIAL 023 GmbH wären mindestens ein Jahr alt. Solche Forderungen will die Telekom bekanntlich nicht einziehen und sie muss das auch nicht, sie wurde vermutlich mit einem Vorwand dazu gebracht. Dazu kann ich nicht so recht glauben, dass trotz des Insolvenzverfahrens ausstehende Forderungen noch nicht beigetrieben worden sein sollen.

Die 010023 GmbH hat den Betrieb der Kennzahl 010023 erst zum 24.01.2011 angemeldet, die können also eigentlich im Januar noch gar nicht mit eigenen Forderungen auf der Telekomrechnung erscheinen. Und wenn doch, dann müsste der Name und die Adresse der 010023 GmbH angegeben sein, im § 45h TKG wird eine ladungsfähige Anschrift gefordert.

Ein Fortbestand der DIAL 023 GmbH erscheint sehr unwahrscheinlich, die Gesellschaft hat (bisher und höchstwahrscheinlich auch zukünftig) keinen Rechtsnachfolger. Die 010023 GmbH kann aus der neuen Zuteilung der (alten) Kennzahl 010023 keine Rechte an offenen Forderungen der DIAL 023 GmbH ableiten und sie kann wegen dem Fernmeldegeheimnis nicht ohne weiteres alte Forderungen von der DIAL 023 GmbH (rechtsgültig) erworben haben (http://www.lawcommunity.de/volltext/210.html).

Also ist die 010023 GmbH voraussichtlich gar nicht berechtigt, Beträge aus offenen Forderungen der DIAL 023 GmbH zu verlangen, selbst es wenn es die tatsächlich geben sollte. Die DIAL 023 GmbH oder die 010023 GmbH konnten von der Telekom auch nicht den Einzug solcher Forderungen verlangen. Trotzdem stehen erhebliche Beträge, vorgeblich von der DIAL 023 GmbH, auf verschiedenen Telekom-Rechnungen, die allerdings die 010023 GmbH fordert. Die Betroffenen berichten alle dazu, dass nach Zahlungsverweigerung die Deutsche Telemedien Inkasso GmbH die Beträge fordert und die 010023 GmbH als Gläubiger nennt. Als seriös kann man das sicher nicht bezeichen.

Vorsätzliches Handeln lässt sich nur sehr schwer nachweisen und die Staatsanwaltschaften tun sich auch besonders schwer mit Ermittlungen dazu. Man darf von diesen fragwürdigen Rechnungsposten halten und darüber denken, was man will, aber solange dabei ein Vorsatz nicht nachgewiesen wird, darf man das leider nicht als Betrug bezeichnen. Na ja, die Gedanken sind aber frei.

-

Beträge von der DIAL 023 GmbH in der Telefonrechnung sind nun sehr zweifelhaft. Die Dial 023 GmbH hat vor etwa einem Jahr ihren regelmäßigen Geschäftsbetrieb eingestellt, die Kennzahl 010023 wurde mittlerweile einer anderen Firma zugeteilt. Ich würde solche Beträge nicht bezahlen, quasi kein Geld für Gespenster.

Wenn die 010023 GmbH einen Betrag fordert, muss sie das erst einmal in ihrem Namen machen, sonst kann sie niemals Verzug (sprich: Mahn- und Inkassokosten) geltend machen. Die Deutsche Telemedien Inkasso GmbH hat hier also überhaupt gar keine Chance irgendwelche Beträge einzuklagen, für die nicht einmal eine ordentliche Rechnung erstellt wurde. Das ist Drohmahndummfug pur.

Ich würde bei der Deutsche Telemedien Inkasso GmbH so eine Forderung als Einschreiben Rückschein (oder per Fax, aber dann unbedingt mit Sendebericht und einem Zeugen, der sich auch Notizen von dem Sendevorgang und dem Inhalt des Fax macht) vollumfänglich zurückweisen und bei der Gelegenheit auch die Vorlage einer Inkassovollmacht (bezogen auf genau diese Forderung und im Original, keine Kopie) und eine Kopie der zugrunde liegenden Rechnung verlangen. Schließlich müsste gegebenenfalls auch die 010023 GmbH belegen, dass sie Anspruch auf alte Forderungen von der DIAL 023 GmbH hat. Die Inkasso-Bagage wird voraussichtlich die geforderten Unterlagen nicht vorlegen wollen und auch nicht können (wie schon gesagt: Kopien sind wertlos, die müssen nicht akzeptiert werden!). Alle weiteren Schreiben von so einem Verein kann man dann ruhig zum Kamin- bzw. Ofenanzünden verwenden oder eventuell abheften. Antworten sollte man Inkassounternehmen danach meines Erachtens nicht mehr, weil die anscheinend grundsätzlich auch auf vernünftige Einwände nicht eingehen, sondern immer nur dumme Textbausteine absondern.

Wer mag, kann dann ja auch noch Strafanzeige gegen die Beteiligten erstatten. Bisher hat das in vergleichbaren Fällen zwar überwiegend keine nennenswerten Konsequenzen gehabt - man darf sich davon also nicht allzuviel versprechen - aber schaden kann es auch nicht.

Solche Abzocke funktioniert, weil viele Betroffene Angst vor Inkassounternehmen haben und glauben, sie könnten nur verlieren und müssten dann noch mehr zahlen. Das ist aber bestimmt nicht so. In solchen Fällen wird auch nie Klage eingereicht, weil die Abzocker genau wissen, dass sie einen Gerichtsprozess niemals gewinnen können. Es werden meistens nicht einmal gerichtliche Mahnbescheide beantragt, weil die schon zu teuer sind (Drohmahndummfug ist viel billiger, das sind ja nur Serienbriefe aus Textbausteinen) und die Abzocker wollen immer nur das schnelle Geld.

Also nicht zahlen und nicht einschüchtern lassen.

Freundliche Grüße

Geändert von spammemad (16.02.2011 um 01:24 Uhr) Grund: Update
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Alt 20.02.2011, 12:51   #14 (Permalink)
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Habe mit Interesse diesen Beitrag gelesen. Verwandte haben im Januar auch einen Rechnungsposten der DIAL 023 GmbH auf Ihrer TKom-Rechnung gehabt.
Wir haben jetzt mit der Telekom gesprochen und werden den RG-Posten zurücküberweisen lassen. Das interessanteste am Gespäch mit der Telekom war aber, dass die Abzocke munter weitergeht. Auf der aktuellen RG wird jetzt die 010023 GmbH gelistet. Diesmal ist der Betrag noch höher als der erste. Wir haben veranlasst, dass der RG-Posten zukünftig nicht mehr von der TKom automatisch eingezogen wird. Des Weiteren lassen wir uns auch einen Einzelverbindungsnachweis kommen.

Was ich nicht verstehe ist, dass die Telekom von solchen Firmen Beträge einzieht die Eindeutig unkorrekt sind und deren Leistung nicht in Anspruch genommen wurde.

Grüße
Phoner
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Alt 22.02.2011, 08:25   #15 (Permalink)
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Standard 010023 GmbH

Hallo Spammemad!

Zitat: "Die 010023 GmbH hat den Betrieb der Kennzahl 010023 erst zum 24.01.2011 angemeldet, die können also eigentlich im Januar noch gar nicht mit eigenen Forderungen auf der Telekomrechnung erscheinen. Und wenn doch, dann müsste der Name und die Adresse der 010023 GmbH angegeben sein, im § 45h TKG wird eine ladungsfähige Anschrift gefordert."

Was heißt die 010023 GmbH hat die Kennzahl 010023 erst zum 24.01.2011 angemeldet?
Ich habe eine schriftliche Bestätigung der Bundesnetzagentur, dass die Zuteilung der Betreiberkennzahl 010023 am 19.10.2010 von der insolventen Dial 023 GmbH auf die 010023 GmbH übergegangen ist.
Ist zwischen "übergegangen" und "angemeldet" ein Unterschied. Mein abgerechnetes Telefonat hat am 24.10.2010 stattgefunden. Dann wäre die 010023 GmbH meines Erachtens doch berechtigt, die Forderung geltend zu machen oder?
Allerdings wurde diese erst im Januar 2011 in der Telekomrechnung geltend gemacht (natürlich unter DIAL 023 GmbH), somit die Überweisung von mir gestoppt wurde. Inkassofirma hat sich natürlich gemeldet. Wobei ich mich meines Erachtens nicht im Verzuge befunden haben kann, da der Rechnungsaussteller ja falsch war.
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Alt 22.02.2011, 15:35   #16 (Permalink)
spammemad
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Zitat:
Zitat von Renofa Beitrag anzeigen
Was heißt die 010023 GmbH hat die Kennzahl 010023 erst zum 24.01.2011 angemeldet?
Auf Nachfrage von der Administratorin Verena wurde von der Bundesnutzlosagentur mitgeteilt, dass die 010023 GmbH den Betrieb der Kennzahl 010023 dort zum 24.01.2011 angemeldet hatte.

Zitat:
Ich habe eine schriftliche Bestätigung der Bundesnetzagentur, dass die Zuteilung der Betreiberkennzahl 010023 am 19.10.2010 von der insolventen Dial 023 GmbH auf die 010023 GmbH übergegangen ist.
Ist zwischen "übergegangen" und "angemeldet" ein Unterschied.
Für mein Verständnis ist da ganz sicher ein Unterschied. Im Zweifelsfall kann die Bundesnutzlosagentur dazu sicher genaueres mitteilen.

Zitat:
Mein abgerechnetes Telefonat hat am 24.10.2010 stattgefunden. Dann wäre die 010023 GmbH meines Erachtens doch berechtigt, die Forderung geltend zu machen oder?
Wenn dann ein CbC-Gespräch mit der 010023 tatsächlich geführt worden ist und und und ... wäre die 010023 GmbH eventuell berechtigt, ja.

Zitat:
Allerdings wurde diese erst im Januar 2011 in der Telekomrechnung geltend gemacht (natürlich unter DIAL 023 GmbH), somit die Überweisung von mir gestoppt wurde. Inkassofirma hat sich natürlich gemeldet. Wobei ich mich meines Erachtens nicht im Verzuge befunden haben kann, da der Rechnungsaussteller ja falsch war.
Die Kennzahl 010023 war im Oktober vergangenen Jahres schon länger als ein halbes Jahr nicht in Betrieb und wurde und wird von den einschlägigen Vergleichsportalen gar nicht mehr gelistet. Die Betreiberkennzahl 01023 gehört Versatel, die ist für CbC vollkommen uninteressant, darum ist eine Verwechselung oder irrtümliche Wahl sehr unwahrscheinlich. Dass von der DIAL 023 GmbH noch nennenswerte Forderungen ausstehen, ist höchst unwahrscheinlich. Trotzdem wurden etlichen Verbrauchern erhebliche Beträge in einem fragwürdigen Zusammenhang mit der Kennzahl 010023 in Rechnung gestellt. Wegen den vielen ähnlichen dubiosen Forderungen liegt für mich der Verdacht nahe, dass hier nicht nur kein Verzug, sondern überhaupt keine gerechtfertigte Forderung vorliegt.

FG
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Alt 22.02.2011, 21:52   #17 (Permalink)
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Standard 010023 GmbH

Hallo Spammemad!

Ich habe soeben eine E-Mail mit der Anfrage an die Bundesnetzagentur geschickt und bin auf die Antwort gespannt.
Sehr interessant finde ich auch, dass am 17.02 auf der Seite "Teletarif.de" der Eintrag CbC 010023 mit "Gültig ab 17.01.2011" vermerkt war. Dieser Eintrag (Datum Gültig ab..) bestand am heutigen Tage nicht mehr. Sehr kurios...
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Alt 23.02.2011, 07:47   #18 (Permalink)
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Hallo zusammen!

Ich habe über den ziemlich seltsamen Sachverhalt mal eine News geschrieben:

010023 verschickt offenbar dubiose Rechnungen

Bin sehr gespannt, was sich weiterhin tut und freue mich über Nachrichten.

Gruß, Verena
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Alt 23.02.2011, 10:39   #19 (Permalink)
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Standard 010023 GmbH

Hallo alle Zusammen!

Habe jetzt eine Antwort auf meine E-Mail bekommen, die wie folgt lautet:

"mit dem 19.10.2010 sind die Nutzungsrechte an die 010023 GmbH übergegangen. Offensichtlich wurde die Kennzahl auch genutzt. Der Vertragspartner für das fragliche Telefonat vom 24.10.2010 ist ohne Zweifel die 010023 GmbH, die allerdings zu diesem Zeitpunkt noch eine Tochtergesellschaft der DIAL 023 GmbH war. Zum 23.November 2010 hat die 01018 GmbH die Gesellschaft übernommen. "

Wieso wurde Euch denn der 24. Januar mitgeteilt? Nun bin ich vollends verwirrt... und was hat jetzt die 01018 GmbH damit zu tun?
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Alt 23.02.2011, 12:58   #20 (Permalink)
spammemad
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Hallo Renofa,

danke für die Informationen.

Zitat:
Zitat von Renofa Beitrag anzeigen
Habe jetzt eine Antwort auf meine E-Mail bekommen, die wie folgt lautet:

"mit dem 19.10.2010 sind die Nutzungsrechte an die 010023 GmbH übergegangen. Offensichtlich wurde die Kennzahl auch genutzt. Der Vertragspartner für das fragliche Telefonat vom 24.10.2010 ist ohne Zweifel die 010023 GmbH, die allerdings zu diesem Zeitpunkt noch eine Tochtergesellschaft der DIAL 023 GmbH war. Zum 23.November 2010 hat die 01018 GmbH die Gesellschaft übernommen. "
Das ist in mehrfacher Hinsicht, gelinde ausgedrückt, grober Unsinn. Die 010023 GmbH ist niemals eine Tochtergesellschaft von irgendeiner anderen Gesellschaft gewesen. Die 01018 GmbH ist auch eine einzelne Gesellschaft, bisher hat die keine anderen Firmen übernommen. Die 010023 GmbH und 01018 GmbH haben den selben Geschäftsführer und die selbe Adresse, aber rechtlich sind die Firmen unabhängig voneinander und die DIAL 023 GmbH auch. Warum am 24.10.2010 "ohne Zweifel" die 010023 GmbH Vertragspartner gewesen sein soll, weiß wohl auch nur der Verfasser dieser Mail.

Im Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) ist von der DIAL 023 GmbH nach wie vor die Auflösung die letzte Eintragung. Von der 01018 GmbH ist aktuell die letzte Eintragung die Änderung zur Geschäftsanschrift: Trierer Str. 70-72, 53115 Bonn. Zu der 010023 GmbH wird zum 10.01.2011 veröffentlicht, dass der derzeitige Geschäftsführer eingesetzt wurde und zum 14.01.2011 die Änderung zur Geschäftsanschrift wie oben. Für solche Informationen ist die Bundesnutzlosagentur nicht zuständig, aber die hätte ja ihre Kollegen zumindest fragen können ...

Die Register-Nr. der 010023 GmbH bei der Bundesnutzlosagentur ist aus dem Jahr 2011: Reg-Nr. 11/026 (http://www.bundesnetzagentur.de/cae/...nbieterPDF.pdf)

Der Eintrag bei teltarif.de besteht noch, die dort gelisteten CbC-Tarife der 010023 GmbH sind demnach seit dem 17.01.2011 gültig (teltarif.de - Informationen zu: 010023 GmbH*Call by Call).

Außerdem: "Seit Januar 2011 wird der Dienst von 010023 GmbH geführt."
(dial023 : Festnetz Anbieter : tarif4you.de)

Vielleicht kann man die Bundesnutzlosagentur noch einmal exakt die Dinge fragen (ohne Bezug zu irgendwelchen Telefongesprächen oder zum HGB), die sie eigentlich genau wissen müsste:
- Wann hat die DIAL 023 GmbH gemäß § 6 TKG die Beendigung ihrer Tätigkeit gemeldet?
- Wann ist der 010023 GmbH diese Kennzahl zugeteilt worden?
- Wann hat die 010023 GmbH gemäß § 6 TKG die Aufnahme oder Änderung ihrer Tätigkeit mit der Kennzahl 010023 angemeldet?

Diese drei Fragen sollte die Bundesnutzlosagentur ohne weiteres beantworten können. Dann kann man ja mal weiter sehen.

Zitat:
Wieso wurde Euch denn der 24. Januar mitgeteilt?
Woher sollen wir das wissen? Die Auskünfte der Bundesnutzlosagentur haben offensichtlich manchmal ihre Tücken ...

Zitat:
Nun bin ich vollends verwirrt...
Ja, das Ganze ist immernoch sehr dubios.

Zitat:
und was hat jetzt die 01018 GmbH damit zu tun?
Genau genommen nichts. Die Firma hat nur zufällig den selben Geschäftsführer und die selbe Anschrift. Und diese Firma klagt gerade gegen eine Verfügung der Bundesnutzlosagentur im Zusammenhang mit der Kennzahl 11861, darum ist die den Mitarbeitern der Bundesnutzlosagentur bestimmt geläufig.

FG

@Verena: Schöne kurze Meldung. Vielleicht können da später die noch ausstehenden Informationen einmassiert werden ...
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